Der Dolch*

 

Der Dolch - die Verlängerung des Arms

Der Dolch oder das Messer zählt zu den ältesten Waffen der Welt und wird, egal wohin die Entwicklung noch geht, nie aus der "Mode" kommen.

Der Dolch gehörte zur Grundausstattung eines Söldners, Fechters oder Mannes von Stand. Er wurde nicht nur zur Schlacht sondern tagtäglich als Standessymbol und zur Selbstverteidigung getragen. Und ebenso wie das Ringen und der Nahkampf war die Handhabung der kurzen Waffe in der Schlacht und im täglichen Überleben unabdingbar. Wir unterscheiden heute zwischen Messertechniken - die mit der Einschneidigen Waffe ausgeführt wurden und Dolchtechniken, welcher zwei Schneiden hatte.

Außerdem gibt es, ebenso wie beim Ringen, einen Unterschied zwischen der Kampfesweise gegen und unter ungerüsteten Gegner und solchen die Harnische trugen. Auch die Waffe wurde dem Kampf gegen die stark gepanzerten Gegner angepasst. So kamen gegen Ende des Spätmittelalters sogenannte "Panzerstecher" in Mode. Drei- oder Vierkantdolche, die einzig und allein dem Zweck dienten die Rüstung des Gegner zu durchstechen. Diese Dolche wurde dann aber der "Mode" folgend auch zivil und nicht nur mit dem Harnisch getragen.

 

Bildquelle: Wiktenauer.com / Thalhofer MS Thott.290